Meine Zukunftspläne

Ein Blog über meine Pläne für die Zukunft habe ich am 29. Juli 2024 angekündigt, aber bislang nicht gemacht. Hier ist es nun. Die Pläne bestehen ja schon seit Jahren, haben sich nicht geändert und sind eigentlich nur eine Fortsetzung meiner im bisherigen Privatleben gemachten Bemühungen:

  1. Die Bilder für meine bereits fertig gedichteten Texte für Bilderbücher anfertigen:
    • Die Bildern müssen die Texte illustrieren.
    • Aus der Kombination der Texte und Bilder muss ein Buch werden, pro Seite ein Bild mit einmontiertem Textabschnitt, d.h. das Bild dominiert.
  2. Die Noten von noch nicht erfassten Mundharmonika-Melodien schreiben, danach:
    • Alle (etwa 100) Melodien nach den Kriterien Fertigstellungsdatum, Kirchentonart, Geschwindigkeit und Mischungen daraus sortierbar/programmierbar machen, die erzeugte Reihenfolge muss bleibend manuell korrigierbar sein.
    • Mit seitennumeriertem Inhaltsverzeichnis zweiseitig in einem PDF-songbook zusammenfassen, dieses zumindest 7 mal drucken.
    • Die Melodien mit Gitarre und Mundharmonika als MP3 oder MP4 einspielen, dafür habe ich mir das Mischpult und die neue elektronisch abnehmbare Gitarre gekauft.
      (In Kombination mit meinen Wandervideos könnte ich ja sogar ein Live-Programm daraus gestalten!)

Die Verwirklichung dieser Pläne sollte eigentlich zeitlich abschätzbar sein, ich denke das kann nicht länger als 4 Jahre dauern, wenn ich beständig daran arbeite. Hm, beständigen Arbeit, ist das Sache eines Pensionisten? Selbstdisziplin wird es brauchen, denn Lohn gibt es für diese Arbeit sicher keinen.


1. Bilderbücher

Für die Bilder muss ich mir eine Technik zurechtlegen, damit sie (zumindest per Buch) konsistent aussehen. Das wird monatelage Arbeit sein.

  • Mit Aquarellfarben habe ich zwar schon Erfahrung gesammelt, aber diese Technik ist nicht gerade einfach, das müsste ich eine Zeit lang üben. Bleistift oder Zeichenkohle mit Buntstiften wäre wahrscheinlich realistischer. Oder eine selbst entwickelte Technik? Oder soll ich die Bilder digital erstellen? Dafür bräuchte ich einen Zeichenbrett-Computer, ein WACOM tablet ... allerdings würde der Lernaufwand hier wahrscheinlich der Kreativität die Energie rauben.
  • Die Illustrationen müssten "kindereinfach" aussehen!
  • Dann müsste ich Ideen für die Visualisierung der Geschichten finden. Viele Skizzen (auf Pauspapier?) wären da zu machen.
  • Letztendlich müssen die Texte mit den Bildern vereint werden (Layout), das müsste auf alle Fälle am Computer gemacht werden. Natürlich sollte das ein flexibles Layout sein, das sowohl digital (mobile/desktop) als auch gedruckt brauchbar ist.

2. Musiknoten

Hier setze ich auf bereits bestehende digitale Daten auf, die meisten meiner Melodien sind ja bereits erfasst und auch layouted. Allerdings müssten auch alle als MP3 oder MP4 live eingespielt werden.

  • Eine Übertragung meiner eigenen Notenkurzschrift nach ABC oder MusicXml in Erwägung ziehen (hat Musescore eine Text-Notation?). Dazu müsste ich recherchieren, was das für Vorteile bieten würde. Vor allem: ist das ABC-Druckbild akzeptabel, und kann ich damit ein ganzes songbook drucken?
  • Ein Inhaltsverzeichnis habe ich irgendwann zwar implementiert, aber es gibt auf den einzelnen Melodie-Blättern keine Seitennummern, die müsste man machen. Dafür müsste man wohl eine Java/PDF Anwendung schreiben, die die Blätter zählt und zu den von MeloEd produzierten DVIs bzw. PDFs Seitennummern hinzufügt.
  • Das songbook sollte mit Sortier- und Transponier-Möglichkeit digital für ein tablet verfügbar sein. Auch möchte ich selbsterstellte Reihenfolgen (Programme) anlegen können.
  • Das (akustische) Einspielen der Melodien wird monatelange Arbeit sein, auch werde ich viel üben müssen dafür.

Wenn man es genau betrachtet ist das ganz schön viel Aufwand. Bislang habe ich seit Mitte Mai ja nur Ferien gemacht. Eine regelmässige Arbeit an diesen Dingen wird Überwindung kosten. Es dreht sich dabei also darum, Motivation zu finden. Zumindest einen Tag der Woche sollte ich vorläufig dafür vorsehen. Nachdem ich noch immer keinen Lebensrhythmus gefunden habe, ist das gar nicht so einfach. Die körperliche Fitness muss ich dann ein wenig aufgeben. Am besten ich beginne damit Ende November, wenn es zu kalt zum Wandern geworden ist ....
Oje, das klingt nun schon wie eine Ausrede. Aber ich habe ja noch viele Jahre Zeit. Ein halbes Jahr Urlaub zum Pensionsantritt wird wohl nicht zu viel sein. Immerhin gibt es nun dieses Blog als Ausgangsbasis.

Eine Planung ist eine abstrakte schriftliche oder grafische Realisierung des Vorhabens, die weiter reflektiert werden kann und sich so entwickeln kann. Zu klären bleibt allerdings: wer wird meine heruntergekommene Wohnung renovieren,

  • neu tapezieren, ausmalen, die Löcher in der Zimmerdecke ausbessern,
  • den Teppichboden erneuern,
  • neue Lampen installieren,
  • die Küche verfliesen,
  • den neuen Kühlschrank und die neue Waschmaschine besorgen (beide schon 30 Jahre alt)
  • das Backrohr reparieren lassen oder den ganzen Herd austauschen ...

... ich:-?




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